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Der CRM-Markt boomt, mit mehr als 700 Einträgen bei G2 und einem prognostizierten Milliardenwachstum im kommenden Jahrzehnt. Die wichtigsten Treiber für das Wachstum von CRM-Software ähneln den strategischen Veränderungen, die wir im gesamten SaaS-Sektor sehen – ein erneuter Fokus auf Kundenerfahrung sowie nachhaltiges, profitables Wachstum.

Das erwartet Sie im 2. Halbjahr 2024 und darüber hinaus bei CRM-Trends und -Anwendungsfällen – plus einige Tipps zur Auswahl des richtigen CRM für Ihr Unternehmen.

Stand des CRM-Marktes 2024

Marktgröße und Wachstum

Der CRM-Markt wächst rasant – und das Tempo nimmt weiter zu. Laut einer Studie von Fortune Business Insights soll der globale Customer-Relationship-Management-(CRM)-Markt von 101,41 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf 262,74 Milliarden Dollar bis 2032 wachsen. 

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Der CRM-Markt soll laut Fortune Business Insights von 101,41 Milliarden Dollar in 2024 auf 262,74 Milliarden Dollar bis 2032 wachsen.

Dafür sorgt eine Welle neuer Technologien wie Omnichannel-Marketing-Software, verbesserte Kundendaten-Tools und Big-Data-Analysen. Zudem gibt es mehr Cloud-basierte CRM-Optionen als je zuvor, die Unternehmen vielfältige Auswahlmöglichkeiten bieten. Dieser Technologie-Boom schafft laut einer Untersuchung von Grand View Research enorme Chancen für den CRM-Markt. 

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Der CRM-Markt befindet sich dank neuer Softwaretechnologien und veränderter Geschäftsanforderungen in einem Zustand hohen und beschleunigten Wachstums.

Wichtigste Treiber für das Wachstum des CRM-Marktes

Es gibt einige Gründe, warum CRM-Systeme derzeit so gefragt sind – aber vieles läuft auf einen Punkt hinaus: Kundenbindung. Der Markt für B2B-SaaS 2024 erfordert eine höhere Kundenbindungsrate, um erfolgreich, nachhaltig und letztendlich profitabel zu wachsen. 

Hier sind einige Faktoren, die ich bei meiner Recherche gefunden habe:

  • Kunde ist König: B2B-Einkäufer erwarten heute nur das Beste. CRMs helfen Ihnen, dem gerecht zu werden – durch personalisierte Interaktion und erstklassigen Support.
  • Cloud erobert den Markt: Cloud-CRMs sind erschwinglich, überall verfügbar und halten Ihre Daten aktuell. Außerdem lassen sie sich gut in andere Cloud-Tools integrieren.
  • Daten regieren: Im CRM werden alle Kundeninformationen gespeichert – so erkennen Sie, was funktioniert, und können fundierte Vertriebs- und Marketingentscheidungen treffen.
  • KI übernimmt Aufgaben: Moderne Technologien automatisieren Prozesse, prognostizieren Kundenverhalten und personalisieren Kampagnen, was die Arbeit erleichtert.
  • Fokus aufs Wesentliche: CRMs automatisieren wiederkehrende Aufgaben, sodass Sie sich aufs Abschließen von Geschäften und das Unternehmenswachstum konzentrieren können.

Erinnern Sie sich noch an das sperrige CRM, das Sie vor ein paar Jahren nutzen mussten? Oder daran, Daten aus zehn verschiedenen Plattformen zusammenzusuchen? Diese Zeiten sind vorbei.

2024 drehen sich die wichtigsten CRM-Trends um Benutzerfreundlichkeit und Integration. Statt mit komplexen Oberflächen zu kämpfen, erhält Ihr Team Zugriff auf intuitive CRMs, die leicht erlernbar und bedienbar sind, mit Ihrer gesamten Softwarelandschaft zusammenspielen und sich an Ihren Unternehmensbedarf anpassen lassen.

CRM-Trend 1: Benutzerfreundlichkeit

Klare Designs, Drag-and-Drop-Funktionalität und hilfreiche Hinweise – dieser Ansatz sorgt für eine schnellere Akzeptanz im Team, verkürzt die Einarbeitungszeit und gibt allen ein gutes Gefühl bei der Nutzung des Systems. 

Egal, ob Sie branchenspezifische Datenpunkte verfolgen oder Workflows an Ihren Vertriebsprozess anpassen möchten: Viele Low-Code-/No-Code-CRM-Lösungen auf dem Markt erlauben es Ihnen, das CRM genau nach Ihren Bedürfnissen zu gestalten – ganz ohne eine komplett individuelle CRM-Entwicklung.

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CRM-Trend 2: Einheitliche Sicht auf die Customer Journey

Stellen Sie sich vor, Ihre Marketing-Automatisierungssoftware, Datendashboards und Kundendatenbanken sprechen alle dieselbe Sprache. Genau das ist die Kraft von Integration im CRM-Umfeld 2024

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Die meisten Unternehmen, die CRM nutzen, verlassen sich bei Kundensupport, Lead-Generierung und Kundenbindung sowie für Anwendungen zur Verwaltung von Kundenbeziehungen auf die Software.

Moderne CRMs (sollten) sich nahtlos mit allen wichtigen Geschäftstools integrieren und so einen ganzheitlichen Blick auf die gesamte Customer Journey ermöglichen. Dieser vernetzte Ansatz beseitigt Datensilos und fördert die Kommunikation zwischen Ihren Geschäftsbereichen. Umsatzteams können fundierte Entscheidungen auf Basis eines vollständigen Datenbildes treffen. 

Phil Gray

Vereinheitlichte CRM-Daten im Einsatz

Nutzen Sie CRM-Daten, um über den Einfluss des Marketings auf Umsatzzahlen zu berichten oder Kunden mit Abwanderungsrisiko zu identifizieren. Optimieren Sie dann Ihre Marketingstrategien, personalisieren Sie Kundeninteraktionen und steigern Sie letztlich den Umsatz mit diesen Erkenntnissen.

CRM-Trend 3: Automatisierung von Aufgaben und Prognosen für die Zukunft

Vertriebs- und Marketingteams werden durch Künstliche Intelligenz (KI) deutlich leistungsfähiger. KI revolutioniert CRMs mit Funktionen zur Automatisierung von Aufgaben und zur Vorhersage des Kundenverhaltens.

Phil Gray

Produktivität des Vertriebsteams steigern

CRMs können KI nutzen, um Leads automatisch zu bewerten – basierend auf vordefinierten Kriterien. So können Vertriebsmitarbeiter ihre Aktivitäten auf die vielversprechendsten Interessenten konzentrieren.

KI kann auch für Abschluss-Prognosen und Umsatzprognosen genutzt werden – eine der schwierigsten Aufgaben für Vertriebsleiter.

Durch die Analyse historischer Daten und Kundeninteraktionen im CRM kann KI die Wahrscheinlichkeit eines Geschäftsabschlusses vorhersagen. Vertriebsleiter können diese Daten nutzen, um realistische Vertriebsziele zu setzen, Ressourcen effizient zuzuteilen und potenzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen, bevor sie einen Deal gefährden.

CRM-Trend 4: KI-gestützte Personalisierung

KI ist nicht nur Automatisierung – sie ermöglicht auch ein stärker personalisiertes Kundenerlebnis.

CRMs nutzen KI für die Kundensegmentierung und Personalisierung. Durch die Analyse von Kundendaten kann das CRM Ihr Publikum in unterschiedliche Gruppen aufteilen, etwa anhand gemeinsamer Merkmale und früherer Einkäufe. 

So können Sie Ihre Marketingkampagnen gezielt auf jede einzelne Gruppe zuschneiden – mit personalisierten Angeboten oder individuellen Inhalten, die auf deren Bedürfnisse eingehen. 

CRM-Trend 5: Datenschutz im Zeitalter der KI

Mit der wachsenden Bedeutung von Kundendaten und dem zunehmenden Einsatz von KI sind Datenschutz und Datensicherheit von größter Wichtigkeit für Unternehmen. 

Als Reaktion darauf entwickeln sich CRMs weiter, um eine sichere Datenspeicherung und datenschutzkonforme Prozesse in den Vordergrund zu stellen. Diese Plattformen bieten leistungsstarke Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und die Einhaltung von Vorschriften wie DSGVO und CCPA, um Ihre Kundendaten zu schützen.

CRM-Trend 6: Branchenspezifische Funktionen für Ihr Unternehmen

Jede Branche hat ihre eigenen Herausforderungen – und obwohl ich häufig über die SaaS-Welt spreche, gibt es CRM-Lösungen für praktisch jeden Bereich, einschließlich gemeinnütziger Organisationen.

Was CRM-Funktionen betrifft, so bieten Gesundheitswesen-CRMs beispielsweise Funktionen zur Verwaltung von Patiententerminen und Versicherungsdaten (mehr zu den Vorteilen von Healthcare-CRM-Software hier), während Fertigungs-CRMs die Verfolgung von Lagerbeständen und Produktionsplänen ermöglichen.

Hier einige der spezialisierten Nischen-CRMs auf dem Markt:

Durch die Nutzung branchenspezifischer CRMs können Unternehmen ihre Abläufe optimieren, die Vertriebseffektivität steigern und sich einen Wettbewerbsvorteil in ihrem Markt verschaffen.

CRM-Wettbewerbslandschaft

Der CRM-Markt ist eine wettbewerbsintensive Landschaft mit mehr als 700 Anbietern, die um Marktanteile kämpfen. Während die großen Namen weiterhin dominieren, gewinnen kleinere, spezialisierte CRMs zunehmend an Bedeutung. 

  • Salesforce: Der unangefochtene Marktführer im CRM-Bereich, Salesforce bietet eine umfassende CRM-Plattform mit einer breiten Palette an Funktionen und Möglichkeiten. Sie richtet sich an Unternehmen jeder Größe und ist bekannt für ihre Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Allerdings kann die Komplexität für kleinere Unternehmen eine Hürde darstellen und die Kosten sind nicht zu unterschätzen.
  • Microsoft Dynamics 365: Ein starker Konkurrent, Microsoft Dynamics 365 bietet eine Reihe von CRM-Lösungen, die sich nahtlos in andere Microsoft-Produkte wie Office 365 integrieren. Das macht es zur logischen Wahl für Firmen, die bereits auf Microsoft setzen. Dynamics 365 kann jedoch komplex in der Implementierung sein und erfordert möglicherweise zusätzliche Entwicklungsressourcen.
  • HubSpot CRM: Im Mittelstandssegment immer beliebter, HubSpot CRM bietet eine benutzerfreundliche Plattform mit einer kostenlosen Basisausführung. Es setzt einen starken Fokus auf Marketing-Automatisierung und die reibungslose Integration in die Marketing-Tools von HubSpot. Der Funktionsumfang könnte jedoch für komplexe B2B-Vertriebsprozesse oder Großunternehmen begrenzt sein.
  • Zoho CRM: Eine beliebte Wahl für kleine und mittlere Unternehmen, Zoho CRM bietet eine funktionsreiche Plattform zu wettbewerbsfähigen Preisen. Bekannt ist es für seine Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit. Die CRM-Reporting und Analysefunktionen sind jedoch möglicherweise nicht so ausgeprägt wie bei einigen Mitbewerbern.
  • Freshworks CRM: Freshworks CRM ist eine cloudbasierte Lösung, die sich auf die Verbesserung des Kundenservice und Supports konzentriert. Sie integriert sich problemlos mit anderen Freshworks-Produkten und bietet Funktionen wie Ticketing, Live-Chat und eine Wissensdatenbank. Ihre Vertriebs- und Marketingfunktionen sind jedoch möglicherweise weniger umfassend als bei anderen CRM-Plattformen.

Dies sind nur einige Beispiele, und das CRM-Umfeld entwickelt sich ständig weiter mit immer neuen Anbietern. Nischenanbieter adressieren spezielle Branchen, und Open-Source-CRM-Lösungen bieten eine anpassbare Alternative für technisch versierte Unternehmen.

CRM-Tech-Boom: Das Umsatzpotenzial ausschöpfen

Was bedeutet das alles nun konkret für Ihr Unternehmen? Hier sind einige Wege, wie Sie dieses Wissen in Ihren CRM-Auswahlprozess einfließen lassen können, um Ihr neues CRM in eine umsatzgenerierende Maschine zu verwandeln.

Das perfekte CRM für Ihr Unternehmen im Jahr 2024 wählen

Die Auswahl des richtigen CRM-Systems kann überwältigend wirken – aber keine Sorge! Hier finden Sie eine Übersicht, worauf es bei jedem CRM-System am meisten ankommt:

Machen Sie Ihr CRM zukunftssicher

Denken Sie groß! Überlegen Sie, wie Ihr Unternehmen in den nächsten Jahren wachsen könnte. Wählen Sie ein CRM, das nicht nur Ihren aktuellen, sondern auch Ihren zukünftigen Anforderungen gewachsen ist.

Passen Sie es an Ihre Bedürfnisse an

Erlaubt das CRM individuelle Anpassungen, damit es zu Ihrer spezifischen Arbeitsweise passt? Sie sollten Ihr Geschäft nicht um das CRM herum bauen müssen – das System sollte sich Ihnen anpassen.

Sprechen Sie mit all Ihren Tools

Stellen Sie sich vor, Ihre Marketing-Software, Daten-Dashboards und Ihr CRM kommunizieren nahtlos miteinander. Genau darum geht es bei der Integration. Wählen Sie ein CRM, das gut mit Ihren anderen Geschäftstools zusammenarbeitet, um einen vollständigen Überblick über alles zu erhalten.

Sicherheit ist entscheidend

Datenpannen sind kein Spaß. Stellen Sie sicher, dass Ihr CRM der Sicherheit Priorität einräumt und starke Maßnahmen zum Schutz Ihrer Kundendaten ergreift. Achten Sie auch auf transparente Datenpraktiken. 

So holen Sie das Maximum aus Ihrem neuen CRM heraus

Sie haben das perfekte CRM gewählt – Glückwunsch! Und jetzt? Hier sind einige Tipps, um den CRM-ROI zu maximieren:

Schulen Sie Ihr Team wie Profis

Ein ausgeklügeltes CRM ist nur so gut wie die Menschen, die es nutzen. Investieren Sie in Anwenderschulungen, damit Ihr Revenue-Team sich schnell mit dem neuen System zurechtfindet und es sicher bedient. So stellen Sie sicher, dass alle präzise Daten eingeben und das volle Potenzial der CRM-Funktionen ausschöpfen.

Fragen Sie Ihren Anbieter, ob er Teamschulungen bereits in der CRM-RFP-Phase unterstützt.

Pflegen Sie Ihre Daten regelmäßig

Betrachten Sie Ihre CRM-Daten als Motor Ihres Vertriebs- und Marketingerfolgs. Wie bei einem Auto braucht auch dieser Motor regelmäßige Wartung, um reibungslos zu laufen. Planen Sie regelmäßige Reinigungsaktionen ein, um Dubletten zu entfernen, veraltete Informationen zu aktualisieren und Ihre Daten top in Schuss zu halten. Das sorgt dafür, dass Ihre Berichte und Erkenntnisse genau und verlässlich sind.

Brauchen Sie ein paar Tipps zu Best Practices? Hier entlang zu besserem CRM-Datenmanagement.

Nutzen Sie Ihre Analyse-Fähigkeiten

Ihr CRM ist eine wahre Goldgrube für Kundendaten. Lassen Sie dieses Potenzial nicht ungenutzt! Nutzen Sie die integrierten Analysetools und Reportings des CRMs, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Sehen Sie, was in Ihren Vertriebs- und Marketingstrategien funktioniert und erkennen Sie Optimierungspotenziale. Verwenden Sie diese Daten, um Ihren Ansatz zu optimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Stellen Sie Verbindungen her

Lassen Sie Ihr CRM nicht isoliert vor sich hin arbeiten. Integrieren Sie es in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe, um Prozesse zu straffen und die Effizienz insgesamt zu steigern. Stellen Sie sich vor, Aufgaben laufen reibungslos von der Lead-Generierung bis zum Geschäftsabschluss – alles in einem vernetzten System. Das ist die Kraft der Integration. 

Ein CRM ist eine Investition in zukünftiges Wachstum

Der CRM-Markt von heute dreht sich darum, Kunden ein gutes Gefühl zu geben, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu automatisieren, um Zeit zu sparen. 

Mit ausgefeilter KI und branchenspezifischen Tools in Sicht wird die Zukunft der CRMs noch vielversprechender. Machen Sie sich bereit, Kundendaten wie nie zuvor zu nutzen und mehr Abschlüsse zu erzielen.

Phil Gray

Philip Gray ist COO von Black and White Zebra und Gründungsredakteur von The RevOps Team. Als unternehmerischer Allrounder mit vielseitigem Abteilungswissen setzt er sich für zentrale Datenverwaltung, ganzheitliche Planung und Prozessautomatisierung ein. Seine Begeisterung für Daten und alles rund um Revenue Operations brachte ihm die Rolle als "Big Brain" und ausgewiesener Experte bei The RevOps Team ein.

Mit mehr als 10 Jahren Führungserfahrung in Bereichen wie Biotechnologie, Gesundheitswesen, Logistik und SaaS bringt er einen breiten, unternehmerischen Blick ein, der es ihm erlaubt, das große Ganze zu sehen. Er steht offen zu seinem Faible für Buzzwords und ist dafür bekannt, Themen intensiv zu beleuchten, zu analysieren und alle Aspekte aufzudecken.