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Zahlen sich Ihre Maßnahmen zur Lead-Generierung aus? Viele Marketer haben Schwierigkeiten, Leads in Kunden umzuwandeln – oft aufgrund fehlender Einblicke in deren Performance. Durch das Tracking der richtigen Metriken zur Lead-Generierung können Sie Verbesserungsbereiche identifizieren, Ihre Kampagnen optimieren und letztlich Ihren ROI steigern.

Dieser Leitfaden stellt Ihnen 22 der wichtigsten KPIs vor, mit denen Sie Ihren Erfolg bei der Lead-Generierung messen und datenbasierte Entscheidungen treffen können.

Was sind Metriken & KPIs der Lead-Generierung?

Metriken der Lead-Generierung zeigen an, wie effektiv Sie Ihren Vertriebstrichter mit potenziellen Kunden füllen. Die wichtigsten Leistungskennzahlen (KPIs) helfen Ihnen dabei:

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  • Verstehen, welche Strategien zur Lead-Generierung funktionieren und welche verbessert werden müssen.
  • Taktiken der Lead-Generierung optimieren, um mehr qualifizierte Leads in den Vertriebstrichter zu bringen.
  • Umsätze und Erlöse prognostizieren und steigern.

Die Zahlen zeigen Ihnen, was funktioniert, um neue Kunden zu gewinnen und zu konvertieren, und was nicht.

So wählen Sie KPIs für die Lead-Generierung aus

Jedes Unternehmen hat eigene Ziele, Zielkunden und Prozesse. Deshalb können Sie sich bei der Auswahl der passenden KPIs nicht einfach auf Standardlösungen verlassen – etwas Ausprobieren gehört beim Lead-Management immer dazu.

Laut ViB geben 49 % der B2B-Marketingverantwortlichen an, dass mehr Leads generieren ihre höchste B2B-Marketingpriorität für das Jahr ist.

So gehen Sie bei der Auswahl passender Leistungskennzahlen vor:

  • Kennen Sie Ihre Zielgruppe: Berücksichtigen Sie Psychografien – also deren Verhaltensweisen, Probleme und Präferenzen –, um zu verstehen, was ihre Entscheidungsprozesse antreibt.
  • Soziale Medien als Orientierung nutzen: Likes, Kommentare und Shares zeigen, was bei Ihrer Zielgruppe ankommt und auf welchen Plattformen sie aktiv ist.
  • Branchenstandards betrachten: Führen Sie gründliche Branchenrecherchen durch, um KPIs zu identifizieren, die branchenspezifische Trends und Benchmarks widerspiegeln.
  • Über Ihr Preismodell nachdenken: Bei Freemium-Modellen sollten Sie Kennzahlen wie die Umwandlungsrate von kostenfrei zu zahlenden Nutzern verfolgen, während bei Einmal-Käufen Wiederholungskäufe und Empfehlungsraten berücksichtigt werden.
  • Betrachten Sie Ihre Unternehmensphase: In frühen Phasen sind Kennzahlen wie Lead-Volumen und Kosten pro Lead am wichtigsten. Bei etablierten Unternehmen stehen Kennzahlen zur Kundenbindung wie der Customer Lifetime Value (CLV) oder der Net Promoter Score (NPS) im Vordergrund.

Die 22 wichtigsten Metriken zur Lead-Generierung

Mit diesen KPIs identifizieren Sie die Kanäle und Botschaften, die bei Ihrem Wunschkunden am besten ankommen.

1. Website-Traffic

Der Website-Traffic misst, wie viele Besucher Ihre Website innerhalb eines bestimmten Zeitraums hat. Hoher Website-Traffic zeigt eine starke Online-Präsenz und dass Ihr Produkt/Ihr Content auf Interesse stößt. 

Rana Bano

Author's Tip

Um diese Kennzahl zu überwachen, nutzen Sie Webanalyse-Tools wie Google Analytics. Bauen Sie Tracking-Codes auf Ihrer Website ein und prüfen Sie Auswertungen zu Besucherzahlen, Traffic-Quellen (soziale Medien, SEO) und Nutzerverhalten.

Sie können Ihre Strategie für bessere Ergebnisse basierend auf den Lead-Quellen und Nutzerströmen optimieren.

2. Absprungrate

Die Absprungrate misst den Prozentsatz der Besucher, die Ihre Website wieder verlassen, nachdem sie nur eine Seite aufgerufen haben, ohne weitere Aktionen zu unternehmen. Eine hohe Absprungrate bedeutet, dass Besucher nicht finden, was sie suchen oder dass das Nutzererlebnis Ihrer Landingpage verbessert werden muss.

Wie bei den Website-Besuchern kann diese Kennzahl mithilfe von Webanalysetools überwacht werden.

Rana Bano

Author's Tip

Experimentieren Sie mit verschiedenen Landingpage-Designs und Inhalten, um die Absprungrate zu senken. Die Veröffentlichung interaktiver Inhalte (z. B. Selbsttests, E-Books) bindet Besucher und animiert zum weiteren Erkunden.

3. Social Media Engagement

Wie beim Webtraffic und der Absprungrate zeigt das Engagement (Likes, Kommentare, Shares) in sozialen Medien, wie gut Ihre Inhalte bei Ihrer Zielgruppe ankommen.

Mit Hilfe von UTMs, Google Analytics oder anderer Attribution-Software können Sie nachvollziehen, wie viel Web-Traffic von sozialen Kanälen stammt und Ihre Strategie entsprechend anpassen. Ein Anstieg der Interaktionen in sozialen Netzwerken sollte mit erhöhtem Web-Traffic und längerer Verweildauer auf Ihrer Website einhergehen.

Rana Bano

Author's Tip

Wenn Sie mehr Web-Traffic verzeichnen, aber zugleich höhere Absprungraten feststellen, sollten Sie Ihre Web-Inhalte überarbeiten, um Interessenten besser zu konvertieren.

 

Wenn Sie durch diese Kampagnen keinen Traffic-Anstieg feststellen, liegt das Problem bei Ihren Social-Media-Inhalten.

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4. E-Mail-Marketing-Performance

Beim Start einer E-Mail-Marketing-Kampagne sollten Sie die Öffnungsrate und die Klickrate (CTR) im Blick behalten. Die Öffnungsrate zeigt den Prozentsatz der Empfänger, die Ihre E-Mail öffnen, während die CTR den Anteil der Empfänger misst, die auf Links in der E-Mail klicken.

Eine niedrige Öffnungsrate kann auf ineffektive Betreffzeilen oder E-Mails, die für die Empfänger nicht relevant sind, hindeuten. Eine niedrige Klickrate hingegen deutet darauf hin, dass Sie Inhalt und Handlungsaufrufe (CTAs) Ihrer E-Mails überarbeiten sollten.

Um diese Kennzahlen zu verbessern, kann der Einsatz von E-Mail-Marketing-Software wie Mailchimp oder Constant Contact sinnvoll sein.

Rana Bano

Author's Tip

Testen Sie verschiedene Betreffzeilen und Inhalte, um die Öffnungsrate zu steigern, und experimentieren Sie mit unterschiedlichen Inhalten, Angeboten und Linkplatzierungen, um die Klickrate zu erhöhen.

5. Anzahl der Leads

Die Anzahl qualifizierter Leads steht für die Gesamtzahl potenzieller Kunden, die an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung interessiert sind. Die genaue Definition unterscheidet sich jedoch, je nachdem, ob es sich um einen Marketing Qualified Lead (MQL) oder einen Sales Qualified Lead (SQL) handelt.

MQLs bekunden ihr Interesse an Ihrem Produkt, indem sie zum Beispiel einen Leitfaden herunterladen oder sich für ein Webinar anmelden. SQLs hingegen sind näher am Kaufabschluss, interagieren oft bereits mit dem Vertrieb – etwa durch Terminvereinbarung oder Demobuchung.

Je mehr Leads Sie generieren, desto erfolgreicher ist Ihre Leadgenerierungs-Strategie. 

Rana Bano

Author's Tip

Zur Leistungskontrolle nutzen Sie CRM-Systeme oder Lead-Management-Plattformen, um Leads aus verschiedenen Marketing-Kanälen und Kampagnen zu verfolgen. Setzen Sie klare Ziele und prüfen Sie regelmäßig den Fortschritt, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Menge und Qualität der Leads zu erreichen und die Konversionsrate zu steigern.

6. Lead-Qualität

Die Kehrseite einer hohen Lead-Anzahl ist die Qualität der Leads. Viele MQLs sind noch nicht bereit für den Kontakt mit dem Vertrieb. Das führt auf beiden Seiten zu Frustration: Das Vertriebsteam jagt uninteressierte Leads, und potenzielle Kunden werden von unzähligen Kaltanrufen belästigt. Die Verbesserung der Lead-Qualität ist ein entscheidender Bestandteil beim Aufbau einer Lead-Management-Strategie.

Rana Bano

Author's Tip

Führen Sie ein Lead-Scoring-Prozess ein, um eingehende Leads nach ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit zu bewerten. Die bestbewerteten Leads gehen an den Vertrieb, während die übrigen (vielversprechenden) Leads in automatisierte Nurturing-Kampagnen aufgenommen werden können.

7. Reaktionszeit auf Leads

Die Reaktionszeit auf Leads oder Speed to Lead gibt an, wie schnell Sie auf eine Anfrage eines Interessenten reagieren. Je kürzer die Dauer, desto höher die Abschlusswahrscheinlichkeit. Etablieren Sie einen Prozess zur zeitnahen Kontaktaufnahme und setzen Sie – wo möglich – Automatisierung ein, um Leads auch außerhalb der Bürozeiten zu betreuen.

Rana Bano

Author's Tip

Ich richte häufig automatisierte E-Mail-Antworten ein, um zeitnahe Reaktionen sicherzustellen, und nutze Chatbots, um Leads auch außerhalb der Geschäftszeiten schnell anzusprechen.

8. Reaktionszeit auf eingehende Anfragen

Ein Inbound-Lead ist jemand, der Ihr Unternehmen von sich aus kontaktiert, um Interesse zu zeigen. Über die Reaktionszeit hinaus müssen Sie die Aufmerksamkeit dieses Kontakts schnell gewinnen. Studien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, die Person zu erreichen und zu konvertieren, um das bis zu 10-fache steigt, wenn Sie innerhalb der ersten fünf Minuten antworten – im Vergleich zu einer Wartezeit von nur 30 Minuten.

Rana Bano

Author's Tip

Aktivieren Sie automatisierte Terminbuchungs-Links in E-Mails oder Chat-Antworten, sodass Leads direkt Termine mit dem Vertriebsteam vereinbaren können. So minimieren Sie unnötigen Schriftverkehr und beschleunigen die Kontaktaufnahme.

9. Gebuchte Meetings

Gebuchte Meetings messen die Anzahl der Termine, die Sie oder Ihr Team mit qualifizierten Interessenten oder Leads vereinbaren. Dieser Wert spiegelt direkt die Produktivität und Effizienz Ihrer Qualifizierungs- und Vertriebsmaßnahmen wider.

Rana Bano

Author's Tip

Nutzen Sie Kalender-Integrationen oder Terminbuchungs-Software wie Calendly, um die Anzahl der vereinbarten Meetings zu verfolgen und zu dokumentieren.

Erwägen Sie außerdem den Einsatz von Vertriebsunterstützungs-Tools und Trainingsprogrammen, um Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten zu verbessern und so die Abschlussrate gebuchter Meetings zu erhöhen.

Apropos …

10. Konversionsrate

Die Konversionsrate misst, wie viel Prozent der Verkäufe erfolgreich durch sämtliche Phasen des Vertriebstrichters – von der Lead-Erfassung bis zum Abschluss – geführt werden. Eine niedrige Konversionsrate deutet darauf hin, dass Leads nicht in Kunden umgewandelt werden. Verfolgen Sie Leads durch den Funnel, um zu erkennen, an welchen Stellen Sie Interessenten verlieren.

Rana Bano

Author's Tip

Konversionsrate = (Anzahl neuer Kunden / Gesamtzahl Besucher) x 100

Mit dieser einfachen Formel gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse über die Effizienz Ihres Vertriebsprozesses und erkennen schnell Handlungsfelder für Verbesserungen.

11. Durchschnittliche Geschäftsgröße

Der Durchschnittswert misst den durchschnittlichen Geldwert der abgeschlossenen Deals in einem bestimmten Zeitraum.

Rana Bano

Author's Tip

Durchschnittliche Geschäftsgröße = Gesamtwert aller Deals / Anzahl der Deals

Verwenden Sie diese Kennzahl, um den monatlichen wiederkehrenden Umsatz (MRR) zu berechnen, Umsätze zu prognostizieren, Kampagnen zu optimieren und Ihr Budget präziser zu planen.

12. Vertriebszyklus-Länge oder Vertriebsgeschwindigkeit

Die Länge des Vertriebszyklus (auch Vertriebsgeschwindigkeit) bezeichnet die durchschnittliche Zeit, die ein Lead benötigt, um alle Phasen des Vertriebstrichters von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss zu durchlaufen. Sie zeigt die Effizienz Ihres Vertriebsprozesses und hilft, Engpässe oder Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen.

Rana Bano

Author's Tip

Vertriebszyklus-Länge = Anzahl der Tage bis zum Abschluss aller Deals / Anzahl der abgeschlossenen Deals

Nach meiner Erfahrung helfen automatisierte Workflows, gezielte Nachverfolgung und Lead-Scoring dabei, den Vertriebszyklus zu verkürzen. Als Einstieg nutzen Sie ein CRM-System mit automatischen Follow-up-Erinnerungen und individuell zugeschnittenen Outreach-Sequenzen.

13. Kosten pro Lead

Die Kosten pro Lead (CPL) geben an, wieviel durchschnittlich investiert werden muss, um einen Lead zu gewinnen. Ein niedriger CPL weist auf kosteneffiziente Strategien zur Lead-Generierung hin.

Rana Bano

Author's Tip

Um den CPL zu überwachen, erfassen Sie alle Ausgaben im Zusammenhang mit B2B-Leadgenerierungs- Aktivitäten (wie: Werbekosten, Kosten für Content-Erstellung, Ausgaben für Marketing-Software) und teilen diese durch die Gesamtzahl der generierten Leads über einen Zeitraum.

Wenn Sie einen höheren CPL haben, experimentieren Sie mit verschiedenen Werbeplattformen und setzen Sie unterschiedliche Zielgruppensegmentierungen ein, um kostengünstigere Ansätze zu finden. Ziehen Sie auch in Betracht, mit professionellen Leadgenerierungsdiensten zusammenzuarbeiten, um Ihre Kosteneffizienz zu optimieren.

14. Lead-Attribution

Die Attribution gehört zu den herausforderndsten Themen, die sich nur schwer exakt messen lassen und zu denen es zahlreiche Meinungen gibt. Lead-Attribution läuft im Kern darauf hinaus, welches Team oder welcher Kanal den Kredit dafür erhält, den Lead generiert zu haben.

Zur kurzen Übersicht: Die meisten Modelle lassen sich in eines von drei Rahmenwerken einordnen:

  • First-Touch-Attribution: Hier erhält der Kanal die Anerkennung, der die erste Interaktion zwischen einem potenziellen Lead und Ihrem Unternehmen herstellt. Ein großer Nachteil dieses Modells ist, dass es nachfolgende Touchpoints nicht misst – dabei ist bekannt, dass die meisten Leads eine Marke über verschiedene Kanäle wahrnehmen oder mit ihr interagieren, bevor ein Formular ausgefüllt wird.
  • Last-Touch-Attribution: Im Gegensatz dazu misst dieses Modell den letzten Berührungspunkt vor der Umwandlung zu einem MQL. Ist die Conversion für Sie eine primäre Kennzahl, ist dies ein geeigneter Ansatz. Allerdings werden nicht alle Kontaktpunkte einbezogen, die schlussendlich zur Leadgenerierung beigetragen haben.
  • Lineare Attribution: Hier werden alle Touchpoints gleich bewertet. Das Modell wird dafür gelobt, dass es alle notwendigen Schritte zur Lead-Nurturierung anerkennt; die Gleichgewichtung macht es jedoch weniger hilfreich, die effektivsten Kanäle zu identifizieren.

15. Lead-Abwanderungsrate

Die meisten Unternehmen messen die Unternehmensabwanderung, aber wie steht es um den Prozentsatz der Leads, die wir unterwegs verlieren? Eine hohe Lead-Churn-Rate könnte darauf hinweisen, dass Sie nicht die passenden Personen ansprechen oder Ihr Content überdacht werden sollte.

Rana Bano

Author's Tip

Verfolgen Sie, an welcher Stelle Leads typischerweise abspringen. Am oberen Ende des Funnels ist eine höhere Abwanderungsrate zu erwarten, da der Content hier am allgemeinsten gehalten ist. Verlieren Sie viele Leads im mittleren Bereich, sollten Sie klarer die Probleme herausarbeiten, die Sie lösen. Abwanderung am unteren Ende kann auf ein Problem mit Ihrem Preismodell hindeuten.

16. MQLs und SQLs

Ich habe MQLs bereits mehrfach erwähnt, aber ich habe MQLs und SQLs (Sales Qualified Leads) weiter unten in die Liste aufgenommen, da sie heftig diskutiert werden. Jede Firma definiert Qualifikationen unterschiedlich und manchmal variieren sie sogar zwischen den Teams. Das führt letztlich dazu, dass Marketing und Vertrieb sich gegenseitig die Schuld zuschieben, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden.

Rana Bano

Author's Tip

Wenn Sie MQLs und SQLs nutzen, um Erfolg zu messen, ist die enge Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb entscheidend. Definieren Sie gemeinsam, was als “qualifiziert” gilt, legen Sie klar fest, wie und warum ein Lead von Marketing an Vertrieb übergeben wird, und setzen Sie gemeinsame Umsatzziele, um Leadgenerierung zu einem Teamsport zu machen.

17. SQOs

Sales-qualified Opportunities (SQOs) schlagen die Brücke zwischen Marketing und Vertrieb. SQOs sind vorab als „vertriebsbereit“ bewertet, wodurch die Lead-Qualität steigt und Umsätze sowie Conversion-Raten präziser prognostiziert werden können.

Die Berechnung der Kosten pro SQO hilft Ihnen, die Effizienz Ihrer Leadgenerierungsmaßnahmen zu bewerten und herauszufinden, ob Sie Ihr Budget in den passenden Bereichen einsetzen, um Ihre ICP anzuziehen.

Verwenden Sie folgende Formel:

Kosten pro SQO = Anzahl der generierten SQOs/Gesamtkosten der Leadgenerierung

Rana Bano

Author's Tip

Vergessen Sie nicht, wirklich ALLE Kosten bei den Gesamtkosten für die Leadgenerierung zu berücksichtigen – also auch Marketingkosten, Gehälter und Provisionen, Software sowie ausgelagerte Dienstleistungen. ​

18. Customer Lifetime Value

Der Customer Lifetime Value (LTV) ist der gesamte Umsatz, den ein Kunde voraussichtlich für Ihr Unternehmen generieren wird. 

Rana Bano

Author's Tip

Customer Lifetime Value (LTV) = (Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde x Bruttomarge)/Kündigungsrate

Hinweis: Die Kündigungsrate entspricht der Anzahl der verlorenen Kunden geteilt durch die Gesamtanzahl der Kunden.

Das Verständnis des LTV ist entscheidend, um fundierte Entscheidungen über die Gewinnung und Bindung von Kunden zu treffen, sowie zur Berechnung des ROI und zur Festlegung von Marketingbudgets. Verfolgen Sie kontinuierlich Veränderungen im Kundenverhalten und in den Präferenzen, um diese Kennzahl zu optimieren. Die Einführung von Treueprogrammen sowie Upselling- und Cross-Selling-Strategien kann den LTV im Laufe der Zeit ebenfalls erhöhen.

19. Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde (ARPC)

Der ARPC hilft Ihnen, den durchschnittlichen Umsatz zu verstehen, den Sie mit jedem Kunden erzielen. Durch die Verfolgung dieser Kennzahl erkennen Sie, ob Ihre Maßnahmen hochwertige Kunden anziehen oder ob es Potenzial zur Optimierung Ihrer Akquisitionsstrategien gibt.

Rana Bano

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Um den ARPC zu berechnen, nutzen Sie diese Formel:

ARPC = Gesamtumsatz / Anzahl der Kunden

20. Kundenakquisitionskosten

Die Kundenakquisitionskosten (CAC) sind Ihre durchschnittlichen Kosten, um einen neuen Lead zu gewinnen und sind entscheidend, um Ihr Marketingbudget einzuhalten. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der CAC, desto besser—Sie gefährden Ihre Rentabilität nicht, um neue Kunden zu gewinnen.

Rana Bano

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Der Schlüssel zur Senkung des CAC liegt darin, die Lead-Qualität zu verbessern, sich auf Interessenten mit höherer Abschlusswahrscheinlichkeit zu konzentrieren und die Konversionsraten und Verkaufszykluszeiten zu optimieren.

21. Umsatz pro Lead

Der Umsatz pro Lead gibt an, wie viel Umsatz ein Lead im Durchschnitt einbringt, und spiegelt die Lead-Qualität und den Vertriebserfolg wider. 

Rana Bano

Author's Tip

Umsatz pro Lead = Gesamtumsatz/Anzahl der generierten Leads im angegebenen Zeitraum

Führen Sie Lead-Scoring ein, um wertvolle Leads zu priorisieren und eine optimale Ressourcenzuweisung zu ermöglichen. Analysieren Sie Konversionsraten in jeder Phase des Verkaufstrichters, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und den Umsatz pro Lead zu steigern.

22. Kapitalrendite (ROI)

Der Return on Investment (ROI) misst die Rentabilität einer Investition im Verhältnis zu ihren Kosten und dient zur Beurteilung der Vertriebs- und Marketingleistung. Die Überwachung des ROI stellt sicher, dass die Ressourcen auf Aktivitäten mit dem höchsten Ertrag ausgerichtet werden, um die Rentabilität insgesamt zu maximieren. 

Rana Bano

Author's Tip

ROI = (Generierter Umsatz – Gesamtkosten der Kampagne)/Gesamtkosten

Die Einführung robuster Tracking- und Attributionskanäle hilft dabei, den durch jeden Marketing- und Vertriebskanal generierten Umsatz genau zu messen.

Was gemessen wird, wird verbessert

Um herauszufinden, welche Lead-Generierungs-KPIs für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind, sollten Sie bereit für etwas Trial-and-Error sein. Automatisieren Sie so viel wie möglich, um Zeit zu sparen und bessere Ergebnisse zu erzielen.

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